20.05.2012
 

Farben "Leiden des Lichts"

Johann Wolfgang Goethe gilt als der Begründer der Farbpsychologie. Er bezeichnete Farben als Leiden des Lichtes.

Was ist darunter zu verstehen? Die Erscheinungsform der Farben ist abhängig vom Vorhandensein des Lichtes und auch von dessen spetraler Zusammensetzung.

Der Volksmund sagt auch "In der Nacht sind alle Katzen grau." Licht ist nicht gleich Licht. Wir können unterscheiden zwischen Licht aus natürlichen Lichtquellen wie Sonne und Mond und künstlichen Lichtquellen.

Die Sonne spendet uns Tageslicht. Auch dieses Tageslicht ist unterschiedlich. Kommt es aus dem Norden, dann gelangen nur gebrochene Lichtstrahlen an unser Auge. Morgens und Abends erscheint das Licht rötlich. In der Mittagssonne gleißend.

So ist es auch bei künstlichen Lichtquellen. Es gibt kalte Lichtquellen wie Halogenlicht und warme Lichtquellen wie die gute alte Glühbirne. Je nach dem welches Licht auf die Farbfläche auftrifft, kann der Farbeindruck verstärkt oder abgeschwächt, ja sogar vollkommen verzerrt werden.

Wußten Sie schon, dass es auch farbige Schatten gibt? Die meisten Menschen denken es gäbe nur graue Schatten. Dies ist nicht richtig. Ein mohnrotes Sofa kann einen roten Schatten auf einen beigen Teppich werfen, so dass der Eindruck einer Verschmutzung entstehen kann.

Bei der Farbgestaltung von Wohnräumen sind deshalb immer die Lichtverhältnisse vor Ort zu berücksichtigen, wenn Sie keine Überraschung erleben wollen.

 

© 2006-2012 wohnfarbpsychologie.de | Impressum
Wandfarben Wirkung